FÜHRUNG: GAR NICHT SO LEICHT, DIE SACHE MIT DER LEITUNG

 

201610_kleinkariert_p1440714_1920px_72dpiBrave New Work: Gleichberechtigung ist schon eine feine Sache. Dafür haben immerhin auch schon viele Generationen vor uns gekämpft. Wo sie in unseren Augen aber völlig fehl am Platze ist: In der Unternehmensführung. Hier ist weniger einfach mehr. Und hier reden wir nicht von der Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann, sondern von Führung.

Wir sind ein großer Fan von einem Chef bzw. einer Chefin. Eine Führungskraft hat den Hut auf. Sie trifft am Ende des Tages die Entscheidung. Das bedeutet nicht, dass sie den Weg zu dieser Entscheidung nicht mit ihrem Team bespricht. Das bedeutet nur, dass sie die Entscheidung trifft und ausspricht. Denn sie trägt auch die Verantwortung dafür.

Und das ist auch die eigentliche Aufgabe einer Führungskraft. Ein Unternehmen zu leiten. Entscheidungen zu treffen. Dinge voranzutreiben. Mitarbeiter zu führen.

Insbesondere in Agenturen geht der Trend weg von den Generalisten, hin zu den Spezialisten. Weg von 360° und Full Service, hin zu neuen Strukturen. 60% unserer Kunden bauen dafür derzeit Holdings auf oder planen den Umbau, um der wachsenden Spezialisierung gerecht zu werden.

Genauso sollte dann aber auch die Chefin oder Chef auf die Führungsaufgabe spezialisiert sein. Böse gefragt: Ist es wirklich so, dass bei mehreren Führungskräften auf der gleichen Ebene alle die gleiche Befähigung für diese Spezialaufgabe mitbringen? Oder ist es dann nicht doch eher der Gleichberechtigung geschuldet, dass der Posten mehrfach besetzt ist? Ein Wasserkopf in der Führungsetage kostet unnötig Geld, sieht albern aus und führt zu nichts. Bedeutung erlangt man nicht durch einen Titel, sondern durch Taten.

201610_kleinkariert_p1440558_1920px_72dpi

Die Spezialaufgabe „Führung“ ist eine sehr diffizile. Ob sie mit Schlips oder in Sneakers erfüllt wird, ist völlig egal. Auch wenn wir da natürlich eine persönliche Präferenz haben, aber die ist hier egal. Das „wie“ allerdings ist entscheidend. Die Hierarchien werden flacher und flacher. Selbst in einer Branche, die für ihren Jahrmarkt der Eitelkeiten durch Titel bekannt ist. Der Trend geht weg von Positionen, hin zu Talenten und Rollen. Und ebendiese müssen erkannt, gefördert, unterstützt werden. Und zum Wohl des Kunden eingesetzt werden. Das erfordert Können, Fingerspitzengefühl, Menschenkenntnis und eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit. „Wer fragt, der führt“, sagt man. Oder andersherum: Wer führt, der fragt.

Setzen Sie deshalb den Hut nicht denjenigen auf, die am längsten dabei sind, als nächste/r dran wäre oder am sehnlichsten darauf gewartet hat. Setzen Sie die Person ein, die es am besten kann.

Und glauben Sie uns, gute Führung zahlt sich aus, sowohl durch eine wachsende Kundenzufriedenheit als auch durch zufriedenere Mitarbeiter. Beides wird im Markt immer stärker wahrgenommen und bildet die Basis für Erfolg.

Über

Noch keine Kommentare

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.