HILFE, WIR WACHSEN: WAS TUN, WENN NICHT WEGEN ÜBERFÜLLUNG SCHLIESSEN?

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Es ist der Traum eines jeden Unternehmers: Das Geschäft boomt, die Anfrage ist riesig, zu den treuen Kunden kommen neue hinzu: Die Auftragspipeline ist dicht gefüllt. Und das durchgehend. Die Zeichen stehen auf Wachstum.

 

Eine ganze Zeitlang läuft das mit den vorhandenen Mitarbeitern auch noch super. Agenturchefs sollten sich aber schnell Gedanken über die Zukunft machen. Ab einem gewissen Punkt müssen neue Mitarbeiter her. Denn die vorhandenen sind großartig, aber dauerhafte Nachtschichten sorgen nicht nur für Augenringe, sondern auch für schlechte Stimmung. Mal ganz abgesehen davon, dass die Kreativität darunter leidet.

 

Erster Punkt bei dem Gedanken an Wachstum ist die „kritische Größe“. Haben wir die erreicht, um uns neue feste Mitarbeiter leisten zu können? Reicht das Geschäft aus, um die fixen Kosten zu tragen und dennoch Gewinn abzuwerfen? Wenn die Antwort auf diese Frage „nein“ lautet, sollten Sie sich auf Freelancer verlassen. Der Klassiker in Peak-Phasen. Aber unter uns: Das taugt, um einige Neuaufträge nicht absagen zu müssen, aber für echtes Wachstum reicht das nicht aus.

 

Aber nehmen wir den Fall, dass Sie sicheres Potenzial haben und den Sprung für Neueinstellungen wagen. Netterweise fragen Sie zuerst Ihre Freelancer, manche sind bisweilen offen für eine Festanstellung. Und nehmen wir den Fall, dass das Konzept aufgeht, denn dann absolvieren Sie noch mehr erfolgreiche Kampagnen. Ihre treue Kunden geben Ihnen noch mehr Aufträge. Und Ihre gute Reputation bringt Ihnen noch mehr neue Jobs.

 

Das Spiel geht im idealen Falle immer weiter. Wachsende Teams – neue Aufträge – wachsende Teams – neue Aufträge. Schon bald werden neue Organisationsstrukturen gebraucht. Und hier reden wir nicht von kruden Jobtiteln, sondern von echten Führungspositionen. Mit ganz klaren Hierarchien, auch wenn jahrelang ganz flache gefahren wurden.

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Wenn noch alle um den Kicker passen, ist alles ok. Aber spätestens, wenn der Agenturchef nicht mehr alle mit Vornamen kennt, muss gehandelt werden. Denn je größer das Unternehmen, desto umfangreicher auch die Anforderungen an die interne Kommunikation, an die Prozesse und damit auch an das weitere Wachstum.

 

Anfangs tun es noch einzelne Units. Aber was passiert, wenn die Agentur die nächste kritische Größe erreicht hat? So was wie 100 Mitarbeiter? Wenn die Units den Umfang einer ausgewachsenen Abteilung überschritten haben? Mittlerweile mehr oder weniger unabhängig voneinander agieren können und müssen? Wenn sie anfangen, als eigene Profit Center zu gelten?

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Dann kann es an der Zeit sein, den nächsten Schritt im Strukturwandel zu gehen. Und eine Holdingstruktur aufzusetzen und die einzelnen Bereiche in eigenständige GmbHs umzuwandeln. Ein riesiger Schritt. Aber auch ein ganz lohnender. Denn tatsächlich – und das sieht man an großen Agenturen – birgt das ein enormes Wachstumspotenzial.

 

Beispielsweise, wenn neue Geschäftsfelder aufpoppen. Stichwort Digitalisierung zum Beispiel. Als Holding haben Sie ganz andere Möglichkeiten, neue Geschäftsbereiche zu integrieren. Nämlich nicht mehr durch den eigenen Aufbau, sondern durch Zukäufe.

 

Ob wir so etwas schon mal begleitet haben? Ja. Beispiele folgen!

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